Gefahren & Regeln

Gefahren und Regeln im Freispiel

gefahrenKinder könnten beim Klettern vom Baum stürzen

  1. Wir beobachten die Kinder beim Klettern und versuchen
  2. das Geschick der Kinder abzuschätzen und
  3. die Beschaffenheit des Baumes wahrzunehmen und dementsprechend einzugreifen.

Kinder könnten beim Spielen Beeren, Pflanzen, Pilze o.ä. zu sich nehmen und sich damit vergiften oder mit dem Fuchsbandwurm infizieren.

  • Deshalb besteht die Regel, dass im Wald, außer während der Vesperzeit das mitgebrachte Vesper, nichts gegessen werden darf!
  • Telefonnummern von Rettungswagen und Giftnotruf sind im Handy einprogrammiert und somit griffbereit.
  • Verhaltensveränderungen und Unwohlsein der Kinder werden im Bewusstsein von möglichen Vergiftungen beobachtet.
  • Die Erzieher machen sich über giftige Pflanzen im Waldkindergartengebiet kundig.

Kinder könnten weglaufen, sich verlaufen oder sich außerhalb der Aufsicht der Erzieher bewegen

  • Deshalb besteht die Regel, dass die Kinder stets in Sichtweite der Erzieher bleiben sollen.
  • Entferntere Spielorte können nur nach Absprache aufgesucht werden.
  • Der Erzieher prüft dann:

1. die Persönlichkeit der Kinder
2. die Entfernung des gewünschten Spielortes
3. mögliche Gefahren in dem Gebiet (z.B. Bach,…)

  • Kinder werden auf Gefahren hingewiesen

Regeln im sozialen Umgang miteinander

Kinder könnten sich gegenseitig mit Stöcken, Steinen usw. verletzen

  • Die Kinder werden zu einem vorsichtigen Umgang mit Stöcken angeregt.
  • Das Werfen von Steinen gegeneinander ist verboten!

Kinder könnten einander verletzen und Angst machen

Die Kinder werden zu einem friedlichen Miteinander und einer gewaltfreien Konfliktlösung angeregt (durch Vorbildfunktion, Gespräche, Umlenkung von aggressivem Verhalten,…) und zu gegenseitiger Wertschätzung und Achtung geführt.

Gefahren und Regeln im Umgang mit Feuer

Das Element Feuer ist ein wichtiger Bestandteil in der Wald- und Naturpädagogik, aber auch verbunden mit der Gefahr von Verbrennungen und ungewolltem Brand

  • Feuer wird ausschließlich im Ofen oder der dafür vorgesehenen Feuerwanne gemacht.
  • Kinder dürfen nur unter Aufsicht Feuer anmachen und mit Feuer experimentieren.
  • Die Kinder helfen beim Anfeuern mit.
  • Die Kinder dürfen nur in überschaubaren Kleingruppen mit Feuer experimentieren.
  • Brennt Feuer im Kreis (Großgruppe) besteht die Regel, dass die Kinder sich hinsetzen, nicht hüpfen, rennen, einander schubsen,…
  • Andere Kinder dürfen beim Experimentieren mit Feuer (z.B. glühenden Stöcken) nicht gebrannt und verletzt werden, das heißt, die Kinder werden zu vorsichtigem Umgang angeregt.
  • Wo Feuer brennt befindet sich in greifbarer Nähe Wasser zum Löschen und zum schnellen Behandeln von eventuellen Verbrennungen.
  • Offenes Feuer wird stets anschließend mit Wasser gelöscht.